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LIVERPOOL

Liverpool ist auf jeden Fall einen eigenen Städtetrip wert. In unserem Fall musste ein Tagesausflug von Manchester aus genügen, aber die Stadt hat auf jeden Fall ausreichend zu bieten, um auch einen Mehrtagesaufenthalt zu rechtfertigen.

 

 

 

Den meisten Menschen fallen beim Stichwort Liverpool sicherlich zunächst die Beatles ein, die berühmtesten Söhne der Stadt. Jürgen Klopp, der dort inzwischen ähnlich verehrt wird, arbeitet daran, als Trainer vom FC Liverpool einen annähernden Legendenstatus zu erreichen. Zu einer Statue hat es dort noch nicht gereicht, aber beeindruckende Wandmalereien in unübersehbarer Größe sind schon geziert mit seinem Konterfei.

 

 

„Heruntergekommene Hafenstadt“ – das ist das Image aus vergangenen Tagen, mit dem sich die Stadt zum Teil heute noch herumschlagen muss. Aber dem ist überhaupt nicht mehr so. Natürlich gibt es noch Randbezirke, in denen man ungern wohnen möchte, aber die Innenstadt hat sich sehr ansehnlich gemausert.

 

 

Allen voran sind es die alten Hafenbecken, die die Besucher anziehen und mit Shops, Cafés und gelungener Architektur begeistern. Das Hafenviertel von Liverpool galt zur Bauzeit als einer der modernsten Häfen der Welt und steht seit 2004 auf der Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO. Die populärsten Viertel des Hafens sind der Albert Dock und der Pier Head, auf dessen Areal markanten Gebäude errichtet wurden. Ähnlich wie in Manchester ist es auch hier bewundernswert attraktiv gelungen, alte mit moderner, teilweise sogar gewagter Architektur zu kombinieren und ein interessantes Stadtbild zu schaffen. Auch das Beatles-Museum ist im Albert Dock zu finden.

 

 

 

 

 

 

Liverpool hat zwei Kathedralen. Eine davon, die protestantische Liverpool Cathedral, gilt als einer der größten Sakralbauten des 20. Jahrhunderts. Nicht nur die Größe begeistert, sondern auch das bunte Treiben, das in der Kirche herrscht. Hier sind ein Café, ein Souvenirshop und diverse Begegnungsstätten mitintegriert, was als gelebtes Religionszentrum fasziniert. So sollte Glauben praktiziert werden.

 

 

Für die vielen Museen der Stadt, unter anderem einem Ableger der Tate Modern in London hatten wir leider viel zu wenig Zeit. Der Nachteil der vielfach kostenlosen staatlichen Museen ist die kurze Öffnungszeit, da um 17 Uhr die Pforten schließen.

 

 

Die Auswahl beim Essen und Trinken fällt schwer aufgrund des nicht nur großen, sondern auch toll inszenierten Angebots. Internationale Restaurants wirken genauso einladend wie britische Pubs und Kneipen. Die Entscheidung fällt schwer. Aber da wir bei unserem Tagesausflug aus dem nur 40 Minuten entfernten Manchester noch so vieles überhaupt nicht gesehen haben, ist eine Wiederholung eines Liverpoolbesuchs schon Programm!

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