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HOTEL DIEDRICH IN HALLENBERG

Dessert

Wie kommt man denn auf das Hotel Diedrich? Derzeit ist das eher noch ein Geheimtipp im Sauerland unter den Wellnesshotels. Man muss schon sehr gezielt googeln, um auf das Familienhotel in Hallenberg zu stoßen, aber es lohnt sich. Denn es unterscheidet sich auf eine sehr sympathische Art von vielen Hotels, die nicht nur im Sauerland mit Highend-Wellness und astronomischen SPA-Quadratmeterzahlen werben.

Hallenberger Stadtplatz

Hallenberger Stadtplatz

Das Hotel Diedrich – noch ein Geheimtipp im Sauerland

Die Atmosphäre ist locker und familiär bei Diedrichs  und das scheint ein relativ junges Wellness-Publikum anzuziehen, das sich mit Geschäftsreisenden und Outdoor-Urlaubern mischt. Das tut dem Haus gut, dass es nicht zu sehr auf eine Zielgruppe orientiert ist. Ich hatte beruflich im Sauerland zu tun und brauchte noch eine Unterkunft, also stieß ich bei meiner Internetrecherche auf das Haus. Schon die Internetseite sprach mich total an: Gradlinig, fast schon puristisch, aber mit emotional berührenden Bildern.

 Und alles, was man im Internet sieht, erwartet einen auch genauso im Hotel. Essen kann man in verschiedenen Restaurants des Hauses. Jedes hat seinen eigenen Stil, aber gemeinsam haben sie, dass sie alle behaglich sind und trotzdem ein recht niveauvolles, aber lockeres Ambiente vermitteln. Man fühlt sich einfach wohl und noch wohler hab ich mich bei dem ausgezeichneten Essen gefühlt, das hier serviert  wird. Es sieht nicht nur toll aus, sondern es schmeckt auch vorzüglich. Und wenn man dann noch liest, dass vorwiegend mit regionalen Produkten – soweit möglich – gekocht wird, dann hat man sogar ein gutes Gewissen beim Schlemmen. Und das ist bei Diedrichs keine Völlerei, sondern hier kommt gesunde, leckere Küche auf den Tisch, die auch für Vegetarier und Veganer reiche Auswahl bietet.

Es gibt im Hotel Diedrich ein Stammhaus und einen Lichtflügel. Klar, in dem einen Teil sind die Zimmer neuer, in dem anderen schon ein bisschen älter. Aber „älter“ ist hier kein Risiko, denn im kommenden Winter werden auch noch die letzten Zimmer aus den 90er Jahren renoviert und dann stehen ausschließlich geschmackvoll eingerichtete zeitgemäße Zimmer zur Auswahl. Hier ein bisschen im Internet zu stöbern, lohnt sich wirklich. Denn teilweise sind die Zimmer mit sehr stylischen Möbeln ausgestattet – nichts von der Stange, oft von kleinen Herstellern aus der Region und oft auch extra fürs Diedrich angefertigt. Jedenfalls findet man ganz häufig Hingucker und sicherlich auch die eine oder andere Inspiration für zu Hause.

Zimmer im Lichtflügel

Zimmer im Lichtflügel

In die Säulentherme zum Wohlfühlen und Entspannen

Säulentherme wird der Wellnessbereich des Hotels genannt. Das Herzstück davon ist das Schwimmbad, das am Abend recht interessant illuminiert wird. Ziemlich erholsam, wenn man auf einer Liege am Pool liegt und durch die große Panoramascheibe in die herbstverfärbte Sauerländer Landschaft blickt. Da macht es auch gar nichts aus, wenn es mal regnet. Ganz im Gegenteil, kein schlechtes Gewissen, wenn man nicht wandert, das Mountainbike bewegt oder einen Golfball schlägt.

Abendbeleuchtung im Schwimmbad

Abendbeleuchtung im Schwimmbad

Die Saunen sind nicht übertrieben groß, nur die finnische Panoramasauna bietet Platz für 25 Personen. Aufgrund dessen werden hier demnächst auch regelmäßige Aufgüsse angeboten – dazu ist sie wirklich prädestiniert. Wer sich im SPA des Hotels verwöhnen lassen möchte, kann schon mal in der Wellnessbroschüre schmökern und wird definitiv fündig bei dem Massage- und Kosmetikangebot.

Im Raum „Zeitlos“ die Zeit vergessen

Ein Novum, auf das man im Hotel Diedrich zu Recht stolz ist, ist der Entspannungsraum „Zeitlos“, der unter dem Schwimmbad entstanden ist und demnächst mit diesem auch direkt verbunden werden soll. Da es schwer fällt, die vielfältigen Entspannungsmöglichkeiten zu beschreiben, lasse ich hier lieber die Bilder sprechen.

Im Garten gibt es dann  das „Haus der Mitte“. Wenn man kein Yoga macht, bleibt es einem derzeit leider noch verschlossen. Das Aktivitätenprogramm, das in diesem achteckigen Gartenhaus irgendwann angeboten werden soll, ist noch in der Entwicklung. Fest steht nur, dass es wohl kaum geeignetere Orte gibt, um zu sich zu finden, wie das „Haus der Mitte“.

Ja, irgendwie tut das Hotel gut. Nichts ist übertrieben, ganz im Gegenteil. Man hat eher das Gefühl, dass man hier Understatement betreibt und die Gäste lieber überrascht. Was mir auch sehr gefallen hat, ist die Art, wie hier mit den Gästen umgegangen wird. Man nimmt den Gast sehr persönlich wahr, geht auf seine Wünsche ein, aber man bleibt auf Augenhöhe. Das kommt beim Gast angenehm an. Der Service ist dennoch sehr professionell, aber vor allem durch die Präsenz der Familie Diedrich, wo demnächst die beiden Söhne Benjamin und Leander den Führungsstab im fliegenden Wechsel von ihren Eltern übernehmen, sehr persönlich.

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