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MATSUMI IN HAMBURG

Dessert mit schwarzem Sesameis

Im September erfülle ich mir einen großen Traum und reise nach Japan. Da man das ja nicht alle Tage macht, bedarf es einer gründlichen Reisevorbereitung: Reiseführer lesen, Blogs konsultieren und die Route planen – ja, sowas ist natürlich selbstverständlich. Aber ich hab die Studien noch ein bisschen vertieft und mir bei einer langweiligen Zugfahrt den Film „Die Geisha“ nach zehn Jahren mal wieder angesehen. Aber damit noch nicht genug. Bei einem Besuch in Hamburg bei meiner Reisegefährtin, schlug sie vor, die Reisevorbereitung auch kulinarisch etwas zu intensivieren.

kurz frittierter Tofu in Soße

kurz frittierter Tofu in Soße

Und wo könnte man das in Hamburg besser tun, als im Matsumi? Es gibt unzählige Japaner in der Hansestadt, oder auch einfach nur Imbisse, die Sushi anbieten. Die gibts im Matsumi auch, aber es wäre schade, wenn man sich dort nicht auf mehr einlassen würde. Man kann sich tolle Menüs zusammenstellen, oder wie wir, einfach eines der drei schon komponierten Menüs auswählen und sich einfach überraschen lassen. Circa sieben Gänge erwarten einen und bringen einem ansatzweise die kulinarische Vielfalt der japanischen Küche näher. Ein Geschmackserlebnis jagt das nächste. Und jeder Gang, des sich über mindestens zwei Stunden hinziehenden Menüs wird von den fachlich ausgesprochen versierten Mitarbeitern nicht nur annonciert, sondern professionell erklärt. Es bietet sich an, japanisches Bier dazu zu trinken. Und zum Abschluss sollte unserer Meinung nach auch der traditionelle Reisschnaps Sake nicht fehlen. Schon in der Speisekarte hatten wir über die traditionellen Getränke der Japaner gelesen, aber da wir uns selbst keine Entscheidung zutrauten, befragten wir das kompetente Personal. Und schon hatten wir eine lebhafte Diskussion entfacht. Meinten die einen Mitarbeiter noch, wir sollten ihn als „Anfänger“ lieber warm und nicht kalt trinken, wurde von den anderen schon über die Sake-Sorte diskutiert. Letztendlich setzte man uns eine Karaffe des warmen Getränks vor, das die Japaner zu jeder Tageszeit und zu jeder Gelegenheit gerne genießen. War kein schlechter Abschluss und durchaus hochprozentig – sicherlich nichts, was man sich auf Reisen mal gerne zum Lunch gönnt.

Dessert mit schwarzem Sesameis

Dessert mit schwarzem Sesameis

Das Restaurant Matsumi ist keiner dieser modernen Läden, sonder ist fast schon gediegen – aber es herrscht dort ein gewisser Flair, der sich in Worte nicht fassen lässt und alle Sushitrain-Restaurants um Welten übertrifft. Wenn man nur zu zweit dorthin geht, sollte man sich unbedingt einen Platz an der Theke reservieren, wo man dem Koch bei der Zubereitung des hochwertigen Fischs zusehen kann. Abgesehen von der Zeit, die man mitbringen muss, sollte man auch ausreichend Budget für den Abend einplanen und mit 150 bis 180 Euro für zwei Personen rechnen. Auch in diesem Sinne war es nicht nur eine kulinarische, sondern auch eine finanzielle Einstimmung auf das grandiose Erlebnis, das uns im Herbst erwartet.

www.matsumi.de

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