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MYANMAR

Fünf Jahre ist meine Reise nach Myanmar nun her. Damals hatte ich noch keinen Blog geschrieben. Aber da ich die gewaltigen Eindrücke dieser Reise dennoch keinem meiner Leser vorenthalten möchte, möchte ich wenigstens mit Fotos ein bisschen was von der Faszination des Landes widerspiegeln.

Viele Jahre geisterte die Idee, dieses fast völlig von der Außenwelt isolierte Land zu besuchen,  schon durch meinen Kopf. Aber aufgrund der internationalen Sanktionen gegen das Land gestaltete sich das nicht so einfach, da es kaum möglich war, einen Flug nach Yangon zu bekommen. Als wir es in einer kleinen 4er-Gruppe schließlich 2012 angingen eine Reise zu planen, hatten sich die Restriktionen schon deutlich reduziert. Dennoch schien es viel zu zeitaufwändig – sowohl im Vorfeld, wie auch vor Ort – die Reise auf eigene Faust durchzuführen. Denn inzwischen boomte Myanmar – es gab aber viel zu wenig Unterkünfte und vor allem keine Möglichkeit, mit diesen im Vorfeld in Kontakt zu treten. So entschlossen wir uns, die Reise über meine Freundin Kerstin Knuth zu buchen, Miteigentümerin von Comtour, die Myanmar kurz zuvor in ihr Asienprogramm aufgenommen hatten. Und die Entscheidung war weise. Mangels Internet, Telefon, Bankverbindungen hätten wir es wohl kaum geschafft, die Reise so zu planen, dass wir unserer Unterkünfte, des Transports und der Guides hätten sicher sein können.

Die Route, die wir bereisten, beinhaltete auch einige Inland-Flüge, um so die schlechten Straßenverhältnisse, die damals noch herrschten, zu umgehen und Zeit zu sparen.

Von Bangkog flogen wir mit der Thai in die Hauptstadt von Myanmar, nach Yangon / Rangun, wo wir den ersten Kontakt mit einem Land, das in einem kompletten Aufbruch schien, machten. Als wir ins ehemalige Burma einreisten, gab es noch keine Möglichkeit in Banken oder Geldautomaten an Bargeld zu kommen. Als wir 18 Tage später ausreisten, waren bereits die ersten ATMs aufgestellt. Ähnlich verhielt es sich mit WLAN. Schon stand es in den ersten Hotels zur Verfügung und ermöglichte WhatsApp-Kontakt nach Hause. Telefonieren war damals noch nicht möglich, weil es kein Roaming-Abkommen zwischen deutschen Telefongesellschaften und dem Telefonnetz Myanmars gab. Es war nur eine kurze Frage der Zeit, bis auch dies möglich war.

Die Highlights von Burma

Golden Rock

Der Golden Rock zählt zu den wichtigsten Pilgerzielen der Burmesen und ist allein wegen der unglaublichen Stimmung, die auf dem Berg herrscht, den mühsamen Aufstieg wert. Wer es bequem haben möchte, kann sich aber auch auf einer Sänfte zu Gipfel tragen lassen… Am schönsten ist es, wenn man zum Sonnenaufgang diesen heiligen Ort besucht. Übernachtungsmöglichkeit besteht im Golden Rock Hotel.

Inle-See

Am Inle-See findet man auch heute noch die ursprünglichste Landschaft Myanmars. Beinruderer und schwimmende Gärten machen den See zu einer der größten Attraktion des Landes. Übernachtungsmöglichkeit besteht im Hupin Hotel.

Mandalay

Quirlig und jung wirkt Mandalay, die zweitgrößte Stadt Myanmars und hat doch so viel Sehenswertes zu bieten. Neben Klöstern und Pagoden ist es vor allem die malerische U-Bein Bridge, die ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Übernachtungsmöglichkeit besteht im Hotel Mandalay City.

Bagan

Wer Bagan besucht, wird es ein Leben lang nicht vergessen – so viel ist sicher. Auf 40 km² finden sich 3.000 Monumente, die vor allem bei Sonnenauf- und -Untergang einen unvergesslichen Eindruck bescheren. Keine Angst daher vor zu viel Kultur. Übernachtungsmöglichkeit besteht im Aureum Palace Hotel.

Ngapali Beach

Hier finden Sie die schönsten Strände von Myanmar. Idealer könnte es eigentlich kaum sein. Nach einem faszinierenden Kulturprogramm gönnt man sich noch ein paar entspannende Tage am Meer. Eine Übernachtungsmöglichkeit ist das Bay View Hotel.

Rangun / Yangon

Rangun ist sicherlich keine Stadt, in der man allzu lange verweilen will. Aber ein paar „Musts“ gibt es dennoch unbedingt zu absolvieren. Und dazu gehört die Shwedagon-Pagode, das Wahrzeichen Myanmars und Pilgerstätte von Buddhisten aus aller Welt.

Menschen in Myanmar

In kaum einem anderen Land der Welt sind uns so liebenswerte und bescheidene Menschen begegnet, wie in Myanmar. Wenig von der restlichen Welt wissend, begegnen Sie Fremden mit Offenheit und Wärme. Aber auch in keinem anderen Land der Welt ist die Bevölkerung so religiös, was sich auch in der hohen Anzahl an Mönchen und Nonnen widerspiegelt, die dort auf Zeit oder lebenslang in Klöstern leben.

 

1 Kommentare

  1. Claudia sagt

    Kurz und knackig und suuuper tolle Fotos! Gerade die Fotos mit den Gesichtern der Birmanen erzählen Geschichten. Man muss nur hineinblicken und kann darin lesen. Zumindest glaubt man es.

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