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FEHMARN

Da ich eh in dieser Ecke beruflich zu tun hatte, wollte ich endlich mal die Gelegenheit nutzen und mir die drittgrößte deutsche Insel, nämlich Fehmarn, ansehen. Gut, ich hatte nur einen Tag Zeit, aber das sollte für einen ersten Eindruck von dem kleinen Eiland reichen. Von Lübeck, wo ich meine Zelte aufgeschlagen hatte, fährt man gerade mal eine Stunde mit dem Auto auf der A1 nach Norden. Mit der Bahn dauert es ebenfalls nur eine Stunde, wenn man einen EC wählt.

 

 

Imposant begrüßt den Ankommenden die Fehmarnsundbrücke, die die Insel mit dem Festland verbindet. Danach wird es schnell ländlich, lediglich wenn man in dem stockenden Verkehr zum Hauptort Burg feststeckt, hat man noch ein städtisches Gefühl.

 

 

Burg ist das geschäftige Zentrum der Insel mit jeder Menge Restaurants, Shops und hübschen Läden, die zum Einkaufen von regionalen Spezialitäten einladen. Auch wenn das Städtchen recht umtriebig wirkt, so strahlt es doch mit seinen roten Backsteinhäusern eine gewisse Altehrwürdigkeit und vor allem aber auch Urlaubsgefühle aus.

 

 

Wer baden möchte, und das war an diesem Junitag ohne Einschränkung selbst für Warmwasserschwimmer, bestens möglich, den zieht es eher in den Süden der Insel zum Südstrand in Burgtiefe. Hier reihen sich die Strandkörbe akkurat aneinander, wobei sich an dem sonnigen Tag nur wenige in den Korb zurückziehen, sondern einfach im Sand die Sonne genießen.

 

 

 

Am Abend ist neben Burg auch Orth ein Anziehungspunkt. Am Hafen sitzend kann man die heimkehrenden Segelboote beobachten und allerlei Ostsee-Spezialitäten genießen.

 

 

 

Mit insgesamt rund 300 Kilometern ausgeschilderten Radwegen, oftmals direkt an der Küste oder auf dem Deich entlang, ist Fehmarn ein Paradies für Radfahrer. Auch die schmalen Verbindungsstraßen zwischen den kleinen Ortschaften sind nur ganz wenig von Autos befahren und stehen somit den Radlern fast allein zur Verfügung. Auf dem 78 Kilometer langen Küstenstreifen wechseln sich Naturstrände, Binnenseen und Steilküsten ab, im Inselinneren geht es durch die weiten Felder und Wiesen der flachen, ebenen Insel mit idyllischen Dorfansichten.

 

 

Ob Strandspaziergang, ein kurzes „Füße vertreten“ auf dem Deich oder gar eine Tageswanderung durch weite Felder und Wiesen – auf Fehmarn kann man die Seeluft im wahrsten Sinne des Wortes „laufend“ genießen.

 

 

Nicht unbedingt ein Geheimtipp, aber ein gastronomisches Highlight findet man in Katharinenhof, im Südosten der Insel. Im Hofcafé Allee-Café gibt es als Spezialität selbst gemachte Windbeutel, die jegliche Vorstellung, die man von dem süßen Gebäck hat, toppen.

 

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